Zunächst wirkte der schwarze Vulkansand am Strand unserer italienischen Partnerstadt Ladispoli bei Rom düster und wenig ansprechend, bis ich ihn viel später durch meine Hände rieseln ließ und mich die Leuchtkraft der Metalle wie Pyrit, Eisen uns Glimmer so faszinierte, dass begann auf bereits gemalten Bildern damit spielte, ihn mal transparenter, mal dichter aufrieseln ließ und ihn dann fixierte. Es entstanden völlig neue und viel bewegtere Bilder als es die darunterliegenden waren. Später nahm ich den hellen Sand aus dem Heusenstammer Sandwerk dazu. Der Sandwerksleiter hat mir sogar den Sand von feinster- bis grober Körnung gerüttelt. In der Kombination beider Farben entstanden noch dynamischere abstrakte Landschaften. Bewusst habe ich den Sand nicht in die Farbe hineingemischt sondern ihn in seiner einzigartigen Struktur und Farbigkeit auf den Oberflächen der Bilder zur Geltung kommen lassen. Mehr zum Thema Sand und seiner Bedeutung für den Menschen in meinem Beitrag auf der Vernissage „Sand im Bild“ 2018 ( siehe „Texte“).