Brigitte Fischer, Vernissage Eröffnung am 12.09.25, Rathaus Dietzenbach.
Rede von Bürgermeister Dr. Dieter Lang

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Ich darf Sie im Dietzenbacher Rathaus zur Ausstellung von Brigitte Fischer „Leben ist Bewegung“ begrüßen. Es ist eine Retrospektive, eine Rückschau von 20 Jahren auf die Arbeiten auf die Malerei der Künstlerin. Herzlich Willkommen Brigitte Fischer.

Meine Damen und Herren, Frau Fischer hat letzte Woche Ihren 80. Geburtstag gefeiertund ich darf Ihnen nachträglich noch dazu alles Gute wünschen. Man glaubt gar nicht, was es bedeutet eine solche Ausstellung auf die Beine zu stellen, es ist Ihnen gelungen und es ist ein besonderer Ausdruck Ihrer Vitalität und Motivation.

Frau Fischer hat Lehramt studiert und Sie waren in dieser Zeit wirklich international unterwegs. Ein Studienjahr in Paris an der Sorbonne, sie waren in Spanien und Italien und das finde ich bemerkenswert in Leningrad, um Russisch zu lernen. In dem Briefing Gespräch, welches wir im Vorfeld führten, haben Sie gesagt, ich wollte Russisch lernen aus Neugierde und der Freude am Neuen. Wenn man Ihre Bilder sieht, dann gewinnt man den Eindruck, dass Sie sich diese Freude am Neuen aus Ihrer Jugend erhalten haben.

Sie haben sich in Leningrad Ausstellungen in der Eremitage  angeschaut und auch in ihrer Hamburger Zeit haben Sie viele Ausstellungen besucht. Sie ließen sich von der Malerei Caspar David Friedrichs, William Turner und Lyonel Feiniger inspirieren. Allerdings war für die Malerei in Ihrem Berufsleben als Lehrerin in Rödermark und Dietzenbach keine Zeit um selbst zu malen. Das kam erst später. Sie sagen: „Ich habe entdeckt, dass ich nach der Schulzeit in der Malerei eine Zukunftsperspektive habe mich zu entwickeln“.

Angebahnt hat sich das schon früher, auf der Insel Amrum. Die Insel, die eine zweite Heimat wurde für Sie und die Familie (Sie haben 3 Kinder). Sie sagen: „Die Leichtigkeit auf der Insel, die Weite des Wassers wollte ich festhalten nicht mit dem Klick am Foto, sondern mit dem Pinsel“ und so haben Sie 1986-87 erste Aquarellkurse auf Amrum absolviert. „Das Fließende mit dem Wasser, die Weite des Blickes und der ständige Lichtwechsel hat mir zugesagt“. Es folgten weitere Ausbildungskurse im Zeichnen und der Acrylmalerei.

Dabei waren Sie am Anfang sehr vorsichtig und zurückhaltend mit Ihren Werken.  Sie wollten das noch nicht Malerei nennen, das spricht für Ihre Besonnenheit. Erst nach und nach war Ihnen klar, Zitat: „Jetzt muss es zu einem eigenen Produkt werden“ zu einer eigenen Ausdrucksform. Sie sagen: „In meinem Körper ist der französische Impressionismus so drin, dass ich so gemalt habe. Eines der ersten Bilder haben wir tatsächlich in der Ausstellung. Es ist die auf dem Wasser landende Ente in der Bilderserie „Fließendes“ (im 1. Stock). Französischer Impressionismus finde ich in der Hinsicht interessant, weil diese Zeit auch als die Zeit der Entdeckung der Freizeit genannt wird. Das trifft für Sie nach dem Berufsleben im Lehramt zu. Ich empfehle das Buch: (Buchtitel).

Der Schritt zur ersten Ausstellung war dann 2011. Das Jahr, wo Sie auch in den Künstlerverein in Heusenstamm eingetreten sind. Das war die Ausstellung „Wasser und Eis“ in Offenbach und in Heusenstamm. Dazu sagten Sie mir: „Jetzt möchte ich das selber mal probieren, auszustellen. Das viele Aufsaugen von Bildern in Ausstellungen von anderen Künstlern, das muß jetzt mal anders heraus“. Und so folgten eine Reihe von Ausstellungen Ihrer Bilder in Ladispoli (2014) bei Rom, 2018 in Heusenstamm „Sand im Bild“ und heute 2025 die Ausstellung „Leben in Bewegung“. Mich erinnert das an ein Wort von Gottfried Benn, der vom Expressionszwang sprach, wenn es für Ihn ans Schreiben ging. wenn etwas heraus auf Papier musste.

Wenn man die Bilder von Brigitte Fischer betrachtet, so fällt auf, dass Sie sich gerne am Übergang von gegenständlicher zur abstrakten oder figurativen Malerei bewegen. Dabei hat Sie nie ein gewisser Stil interessiert. Für Sie war immer der Pinselduktus wichtiger. Sie sagen: „Der Betrachter will immer etwas Gegenständliches erkennen und die Natur ist ja auch immer gegenständlich. Sie lösen sich geschmeidig vom Regulativ des Gegenständlich dem Realen, indem Sie fließend in die Abstraktion übergehen. Das eröffnet dem Betrachtenden die Möglichkeit unterschiedlicher Wahrnehmungen. Sie finden das passend und schön, wenn Sie dem Betrachter überlassen können, was er/sie in den Bildern erkennt. Ob da z.B. ein Liebespaar ist oder nicht. Der Betrachtende darf oder soll sich mit der Leinwand auseinandersetzen dürfen.

Brigitte Fischer ist in Dietzenbach wahrlich keine Unbekannte. Dietzenbach ist, für diejenigen von Ihnen die von auswärts kommen, eine besondere Stadt. Als Siedlungsschwerpunkt im Rhein-Main Gebiet erklärt, kamen Anfang der 70er Jahre Menschen mit Migrationshintergrund hierher. Dietzenbach war das größte Stadtentwicklungsprojekt der Bundesrepublik in den 70er Jahren. Aktuell leben 113 verschiedene Nationalitäten in der Stadt (Franke). Wir sind von Vielfalt geprägt und das seit über 50 Jahren. Das merkt man an der Offenheit, dem positiven Esprit und der Toleranz in der Stadt gegenüber anderen Nationen. Brigitte Fischer hat sich für internationale Beziehungen engagiert. Es verwundert nicht, aufgrund ihrer Sprachfähigkeiten ist sie im Verein für internationale Beziehungen aktiv (Vorsitzender: René Schüttke).

Sie hat sich Jahre, um nicht zu sagen Jahrzehnte für die Städtepartnerschaft mit Masaya in Nicaragua eingesetzt, Austauschaufenthalte organisiert wie die der Weltwärts-Studenten und Studentinnen.

Brigitte Fischer, ein Mensch mit vielseitigen Talenten und eine engagierte Persönlichkeit. Ich wünsche Ihne viel Freude und Inspiration mit den Bildern von Brigitte Fischer.



Redebeitrag : Vernissage „Sand im  Bild“  2018 in Heusenstamm :
Einleitung: Das Naturelement Sand als rhetorische Figur findet sich in vielen Redewendungen.

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  • Etwas in den Sand setzen für „einen Misserfolg verursachen“
  • Sand im Getriebe für einen gestörten Ablauf
  • Wie Sand am Meer für unzählbar große Anzahl
  • DenKopf in den Sand stecken für eine Gefahr nicht sehen wollen
  • Auf Sand gebaut für „eine unsichere Grundlage haben“
  • Im Sande verlaufen für „ein ergebnisloses Ende“
  • Wie Sand durch die Finger rinnen für „etwas nicht Greifbares oder Verlorenes“
  • Jemandem Sand in die Augen streuen für „jemanden täuschen“.

„Sand fürs Getriebe“ lautet die aktuelle Ausstellung im Folkwangmuseum in Essen von Klaus Staeck, dessen Plakate immer hoch politisch und gesellschaftskritisch sind.

Sand ist auch Thema in der Literatur, z.B. in Gerhart Hauptmanns Gedicht „Mondscheinlerche“, geschrieben auf Hiddensee, 1885

Von dem Lager heb‘ ich sacht
meine müden Glieder;
eine warme Sommernacht
draussen stärkt sie wieder.

Mondschein liegt um Meer und Land
dämmerig gebreitet;
in den weissen Dünensand
Well‘ auf Welle gleitet.
Und in dem Roman „Sand“ von Wolfgang Herrndorf , dessen Handlung u.a. in der Wüste in Marokko spielt.
Auszug aus „Sand“ (Wolfgang Herrndorf) S. 23:

Mich/uns begleitet Sand seit der Kindheit: Im Sandkasten, am Strand von Ost- und Nordsee, insbesondere der feine, weiße Sand auf Amrum.  Er fasziniert mich von klein auf. Dann aber gab es auch den Gewöhnungseffekt und ich nahm ihn für eine geraume Weile nicht mehr als etwas Besonderes wahr.

Wie kam es zu der Idee „Sand im Bild“?

  • Vor etwa 6 Jahren entdeckte ich an der Küste unserer italienischen Partnerstadt Ladispoli die Schönheit des durch meine Finger rieselnden, in der Sonne glitzernden und zum Teil bunt schillernden schwarzen bzw. schwarz-beige melierten Vulkansands, der mich dazu inspirierte, Bilder damit zu gestalten.
  • Ich entdeckte seine unterschiedliche Wirkung, je nachdem, wie ich ihn auf die bereits bemalte und mit Binder als Fixierungsmittel aufgetragene Leinwand rieseln ließ, mal dichter, mal transparenter, den Malhintergrund zum Teil durchscheinen lassend. Charakter und Stimmung der mit Acryl gemalten Bilder veränderten sich mit dem Auftrag des naturbelassenen Sandes, gewannen mehr Tiefe, mehr Bewegung.
  • Meine ersten Sandbilder stellte ich 2014 in einer Ausstellung in Ladispoli aus. In der Kunstszene dort hatte bisher niemand das Naturelement Sand verwendet.
  • Der Sand im Bild wird zum Selbstläufer und ließ kleine bis große Formate ganz unterschiedlichen Inhalts entstehen, z. B. Berg-, Fluss- und Küstenwelten, Meeresböden mit Amphoren aus der Antike von der  Unterwasserarchäologie in Italien inspiriert bis hin zu Industrielandschaften.
  • Das Projekt „Sand“ machte mich neugierig auf den hellen, fast weißen Sand des Sandwerks im Heusenstammer Wald. Inzwischen begann ich mit dem Sand auf der bemalten Leinwand zu spielen, den Sand aus Heusenstamm und Ladispoli in einem Bild zu vereinen. Ich streute ihn auf, pustete ihn in verschiedene Richtungen, machte mit Händen und Fingern verschiedene Strukturen, um im Bild nicht nur die besonderen Eigenschaften des Sandes wie Festigkeit, Dichte und Härte sichtbar werden zu lassen sondern seinen konträren Charakter wie Leichtigkeit und Beweglichkeit einzufangen. Erst im zweiten Schritt fixierte ich ihn.

Inzwischen habe ich vielfältigste Informationen über den Sand, seine Beschaffenheit und Entstehung, seine Anwendung in der Kunst gesammelt:

  • Sandmandalas im Buddhismus,
  • Die Tradition der Sandskulpturen und Wettbewerbe in den USA (San Diego),
  • zwei große Sandskulpturenfestivals in Deutschland auf Usedom im Seebad Ahlbeck[1] und auf Rügen in Binz,
  • Sandskulpturenfestival, die „Sandstation“ in Berlin, bei der Sand World in Travemünde oder beim Sandfestival Ruhr am Kemnader See.
  • Ich entdeckte das „Sandtheater“ im Admiralspalast in Berlin. Sandartisten formen mit ihren Händen und Fingern in verblüffender Geschwindigkeit und Kunstfertigkeit Bilder aus Sand auf einer von unten beleuchteten Glasplatte, die gefilmt und für den Zuschauer projiziert werden.
  • Ich konnte das bisher unveröffentlichte Sandarchiv mit etwa 2000 Sandbeispielen aus der ganzen Welt im Landesmuseum Wiesbaden besuchen.

Aber ich stieß bei der Recherche auch auf Informationen über den erschreckenden Raubbau am Rohstoff Sand für das Bauwesen:

  • Sand ist, neben Luft und Wasser die meistgenutzte natürliche Ressource der Erde. Von den jährlich in Bergwerken, Steinbrüchen usw. abgebauten 47 bis 59 Milliarden Tonnen an Erzen, Kohlen sowie Steinen und Erden stellen Sande zwischen 68 und 85 Prozent. In vielen Wirtschaftszweigen ist Sand ein wichtiger Rohstoff und dient in erster Linie als Baustoff im Tief – und Hochbau, beim Bau von Verkehrswegen und Plätzen Man könnte einwenden, dass es ja Sand, nicht wie Sand am Meer sondern wie Sand in der Wüste gibt, also grenzenlose Mengen. Aber: Wüstensand ist für die Bauindustrie nicht brauchbar, da die Sandkörner durch den Wind rund geschliffen sind und sich durch die fehlenden Kanten nicht mehr ineinander verhaken können
  • Der französische Regisseur Denis Delestrac zeigt in dem Dokumentarfilm „Sand Wars“ (deutsche Fassung: Sand – die neue Umweltzeitbombe) die ökologisch katastrophalen Auswirkungen des legalen und illegalen Sandabbaus und -handels. Davon sind vor allem Indien und Marokko betroffen.
  • China raubt weltweit Sand für seine wachsenden Städte. Dubai importiert für seine gigantischen Bauvorhaben per Schiff Bausand aus Australien.  Die ökologischen Folgen: Das Absinken von Küsten, Versalzen von Trinkwasser und Feldern. All das führt zu politischen Spannungen und Konflikten.
  • Daher ist diese Ausstellung eine Hommage an das Naturelement „Sand“, mit dem wir ehrfurchtsvoll und behutsam umgehen und ihn schützen müssen. Eine Umkehr in unseren Köpfen muss stattfinden zugunsten nachhaltiger Bauweise und zum Erhalt der ökologischen Systeme.

Heusenstamm, 13.4.2018 Brigitte Fischer



Ausstellung „Wasser und Eis“ in Heusenstamm von Brigitte Fischer: Rede von Sabine Richter-Rauch auf der Vernissage am 16.9.2011

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„Zunächst eine Begrüßung mit einem Gedicht von Elisabeth Borchers:
Nerudas Blau
Das Blau war außer sich vor Freude
Als wir geboren wurden
Denn zuerst war das Licht
Dann folgte das Blau
Dann folgte der Mensch
Und das Blau erfand ein paar Maler
Und dann und wann einen Dichter dazu.Nein, ich spreche nicht über Picassos blaue Periode, auch nicht über Yves Kleins blaue Bilder. Soweit sind wir noch nicht in Heusenstamm. Ich möchte Ihnen und Euch heute Brigitte Fischers Bilder vorstellen – und da hat die Farbe Blau eine wichtige Rolle.Und das Blau erfand ein paar Maler …Brigitte F. ist als Malerin sehr jung, genau genommen erst fünf Jahre alt. Gelöst von der beruflichen Anstrengung und all den zeitlich einschränkenden Verpflichtungen hat sie um 2006 herum begonnen, ihre Lust an Farben und am Kombinieren von Farben und Formen auf der Leinwand umzusetzen. Sie hat viel gearbeitet, hat bei Fachkundigen, insbesondere an der Europäischen Kunstakademie in Trier studiert, sich auseinandergesetzt mit den Farben und mit der Frage: Wie realistisch, wie nah an der Wirklichkeit soll ein Bild – mein Bild – sein?Sie zeichnet zunächst, setzt Strukturen, es entstehen hoch dynamische Bilder, anstrengende Bilder ob ihrer Explosivität, manchmal auch verwirrend, in Teilen aufregend verworren. Von Ruhemomenten keine Spur. Aber sie sieht ihren Schwerpunkt bei der Farbe.Sie experimentiert mit vielen Arbeitsmaterialien – Kohle, Pastell, Acryl – auf unterschiedlich großen Formaten. Die großen Flächen liegen ihr. Und da geschieht es.Das Blau drängt sich vor … blaues Eis – blau kühlt – blaues Wasser – das blaue Meer – blaue Schatten, blaue Luft, dunkelblau, himmelblau, blaues Band, die blaue Blume, hellblau ist hinter den blauen Bergen (nach einem Gedicht von Konrad Bayer, Topologie der Sprache), blau stürzt das Wasser in die Tiefe.

Das Blau setzt ihr Themen oder ihre Themen fordern das Blau. Und natürlich nutzt sie andere Farben, das Grün (aus Blau und Gelb), das Violett (aus Blau und Rot). Sie kontrastiert oft ohne Übergang, sie schiebt Farbflächen übereinander, kratzt mit dem Pinselstiel oder dem Spachtel. So entsteht Tiefe, wächst ein Raum.

Ich beobachte an ihrer Malerei, dass sie immer von der Realität ausgeht, oft sind Fotos anregend für sie oder sie sitzt draußen – in der Stadt, in einem Garten, vor Bäumen, vor Blumen – skizziert, schnell drängt es sie zur Farbe, auch zum größeren, zum ganz großen Format. Sie schaut aufs Detail und vergrößert, und im Atelier nutzt sie die schnell trocknenden Acrylfarben, legt Schicht über Schicht, spart Räume aus oder verwischt und erreicht an manchen Stellen sehr transparente Zwischentöne – vielleicht oft zufällig zunächst. Aber Brigitte Fischer sieht sie und nimmt sie ernst, sie lässt sie stehen.

Sie macht es uns nicht leicht. Ihre Bilder sind heftig, expressiv, oft noch auf der Suche, noch nicht entschieden. Ich schaue gern auf die Arbeiten, bei denen ich zunächst nicht weiß, wo anfangen mit den Augen. Dann suche ich nach der Farbe im Bild, die mich reizt, aufgrund der Qualität und Intensität – Pinselstrich, Tiefenwirkung und Transparenz sind Messlatten für mich – und bei Brigittes Bildern suche ich oft nach dem Blau. Wo sitzt es? Welche Nachbarn hat es? Was macht es mit den anderen Farben?

Hans Magnus Enzensberger, einer der ganz großen Lyriker der Moderne, beginnt sein Gedicht „Visite“ wie folgt:

Als ich aufsah von meinem leeren Blatt,
stand der Engel im Zimmer.
Ein ganz gemeiner Engel,
vermutlich unterste Charge.
Sie können sich gar nicht vorstellen,
sagte er, wie entbehrlich Sie sind.
Eine einzige unter fünfzehntausend Schattierungen
der Farbe Blau, sagt er,
fällt mehr ins Gewicht der Welt
als alles, was Sie tun oder lassen.

Also, vielleicht habe ich Sie auf eine Spur gesetzt, der Sie folgen mögen. Vielleicht aber reizen Sie ganz andere Momente beim Betrachten der Bilder. Es gibt ein grünes Bild, das Ihren Blick fordert. Ein sehr dynamisches Bild, obgleich eine Farbe dominiert. Aber prüfen Sie einmal: Was wäre das Bild ohne den schmalen blauen Rand? Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Gang durch die Ausstellung!“