Seit meiner Kindheit zieht mich das Weltall in seinen Bann: Die Weite des klaren Sternenhimmels über der Insel Amrum und die zahllosen Sternschnuppen, die im August über den Himmel jagen, die Weite des Sternenhimmels über den Feldern zwischen Heusenstamm und Offenbach-Bieber  ohne die Lichtverschmutzung der umliegenden Orte. Dank eines Kalenders der „Sternfreunde des Kreises Offenbach“  und eines Besuchs in der von ihnen betriebene Sternwarte in Heusenstamm gewinne ich Einblicke in die faszinierende Fotografie mit Langzeitbelichtung von kosmischen Nebeln wie dem Orionnebel oder dem Cirrus- und Pelikannebel im Schwan. Das macht mir Lust aufs Malen eigener kosmischer Phantasien- auf Leinwände und auf zum Teil verrostete Stahlplatten. Ein grenzenloses Experimentierfeld mit Farben und geschichteten Farblasuren, die ich durch Schwenken der Leinwand und der Stahlplatte in einander fließen lasse. Im Trockenprozess entstehen  unvorhersehbare Linien und Flächen vor dem blau-schwarzen Hintergrund des unendlichen, sich immer weiter ausdehnenden Kosmos.